Über Kräuterwohl


Im wunderschönen Gurgltal liegt unsere Obstplantage mit ca. 1.000 Äpfel-, Birnen-, Zwetschgen-, Pfirsich-, Kirsch- und Marillenbäumen. Auch von Holunder und anderen Sträuchern sowie Weintraubenstöcken können wir jedes Jahr Früchte ernten.
Die klimatischen Bedingungen für das Reifen der Früchte sind hier besonders ideal. So sind unsere Obstbrände, u. a. Obstler und Williams, sowie unsere Äpfel weit bekannt und geschätzt. Auf das Wissen der Eltern aufbauend begannen wir, Dagmar und Eugen, die neben gutem Essen auch die Begeisterung für die Natur- und Bergwelt teilen, das Sortiment um den Bereich Kräuter auszubauen. Auf unseren Streifzügen durch die wunderbare Natur und zu den Gipfeln der tirolerischen und bayrischen Bergwelt, nahmen wir immer mehr die Pflanzenwelt abseits begangener Wege und Pfade wahr.

Zunehmend fragten wir uns, was und wie wir davon nutzen und in unsere Ernährung einbauen könnten. Also kauften wir uns Literatur und informierten uns im Internet, um Pflanzen bestimmen und verwenden zu können. Uns eröffneten sich immer mehr Möglichkeiten unsere Ernährung vielseitiger, abwechslungsreicher und vor allem aber gesünder und nährstoffreicher zu gestalten. Wir durften am eigenen Körper die positiven Wirkungen einzelner Pflanzen erfahren.

Dadurch wuchs unser Wissendurst weiter und wir absolvierten die Ausbildung zur Kräuterpädagogin, zum Ernährungstrainer und zum Trainer für somatische Intelligenz. Eigentlich nur für uns selbst – und siehe da, die Natur zeigte uns immer mehr eine Welt voller Schätze, Köstlichkeiten, duftenden Kräutern und natürlichen Heilmitteln, die eines gemeinsam haben: Essbare Wild- und Heilpflanzen gedeihen ganz ohne menschliches Zutun – sie werden uns von der Natur geschenkt, ganz ohne Züchtung, ohne Dünger , ohne Agrarchemie und Gentechnik.

“Unser Ansporn war und ist es, eben aus diesen Geschenken etwas Besonderes zu zaubern.

Immer mehr Freunde und Bekannte, die wir bekochten, unsere Liköre probieren ließen oder die ein Mitbringsel von uns erhielten, bestärkten uns darin, unsere Kreationen mehr Menschen zur Verfügung zu stellen. Und so entstand letztendlich KRÄUTERWOHL.

Unsere gesammelten Kräuter, Samen und Früchte, wachsen auf lebendigen und ausgeruhten Böden, welche im Vergleich zu Ackerböden weitaus mehr Humus und das volle Spektrum an Mineralien und Spurenelementen enthalten. Im Vergleich zu Kulturpflanzen ist ihr Gehalt an Vitaminen und anderen Vitalstoffen daher um ein vielfaches höher. Zudem halten sie wertvolle sekundäre Pflanzenstoffe wie ätherische Öle, Bitterstoffe und Antioxidantien für uns bereit – eine echte Wald- und Wiesenapotheke.

LIEBE WAS DU TUST. TUE WAS DU LIEBST.

Unser Anliegen ist es, hochwertige natürliche und wertvolle Produkte herzustellen und damit unseren Kunden Gaumenfreuden zu bereiten. Außerdem möchten wir sie wieder für eine regionale, naturbelassene, gesunde und nährstoffreiche Ernährung sensibilisieren.

Wenn wir Dich auch davon überzeugen können, ist das ein großes Geschenk für uns!

wild.frisch.tirolerisch

Dagmar & Eugen

Über Dagmar

Kräuterwohl_Über-Uns

Ich kann mich noch wie gestern daran erinnern, wie ich in meiner Kindheit  meinen Großeltern tatkräftig bei der Heuernte zur Seite stand.

Abgesehen davon, dass ich mich schon gleich zu Beginn auf die Brotzeit freute, die es danach immer gab, war da noch der herrliche Duft von frisch gemähtem Gras, das wir auf  „Stangger“  (Pfahl zum Trocknen von Grasschnitt ) aufhängten und dann, nach ein paar Tagen,  als die Sonne ihre ganze Arbeit geleistet hatte und das Heu so richtig knisterte, in einen Stadel (Scheune) für den Winter gelagert wurde. Mein Großvater beförderte das Heu mit einer Gabel in den Stadel und wir Kinder mussten es dann gleichmäßig verteilen und nieder treten, damit ja viel Platz hat. Es roch so herrlich nach getrockneten Gräsern und Blumen, dass ich mich am liebsten darin zum Rasten nieder gelegt hätte… aber da war ja noch die Brotzeit………

Damals bezauberte mich zwar der herrliche Duft der Kräuter, doch dachte ich nie und nimmer daran, welch enormen Nutzen diese für uns Menschen und Tiere haben. Erst viel viel später bemerkte ich immer mehr in mir das Gefühl, mehr über die Kräuter zu erfahren und den Wunsch, mich in der Natur und besonders in den Bergen aufzuhalten. Dieser Duft, diese Farbenpracht, das Gezwitscher der Vögel und das Pfeifen der Murmeltiere, das Summen der Bienen und das Brummen der Hummeln ist für mich so unfassbar wichtig, dass ich es niemanden beschreiben kann. Umso mehr macht es mich traurig, wie Menschen  mit den kostbaren Schätzen von Mutter Erde achtlos umgehen und damit großen Schaden anrichten.

Ich finde es immer wieder faszinierend, wenn ich mit offenen Augen und ganz bewußt durch Wald und Wiesen schlendere, wieviel tolle Wildkräuter nur mal auf einem m² wachsen.

Egal ob Löwenzahn, Spitzwegerich, Wiesenschaumkraut, Gänseblümchen, Giersch oder Brennnessel – um nur ein paar wenige zu nennen – all diese Wildkräuter enthalten gesunde Inhaltsstoffe, die wir für uns nutzen können und nicht  gleich bei kleinsten Anzeichen von Unwohl sein, in die Apotheke laufen müssen um chemisch zusammengesetzte Arznei zu kaufen.

Da ich aber neben der Liebe zur Natur auch noch eine 2. Leidenschaft habe, das Kochen, überkam mich die Idee, die Schätze der Natur in Selbstgemachte Produkte zu integrieren und daraus, aus vielen Rezepten von meiner Oma oder auch aus Rezepten von Freunden und Bekannten, gesunde Gaumenfreuden zu zaubern.

Es gibt mir so enorm viel, Zeit in der Natur zu verbringen, alle Kräuter händisch zu pflücken, sie mit viel Liebe zu trocknen, Blüte für Blüte einzeln aufzulegen oder die Kräuter gleich frisch zu verarbeiten. Auch wenn im  Sommer meine Tage oft bis nach Mitternacht dauern und mich in der Früh aus dem Spiegel noch kleine Augen anblinzeln, die tollen Produkte dann zu kosten, abzufüllen, zu beschriften und für unsere Kunden im Kräuterwohl-Hütterl zu präsentieren, schenkt mir ungeheuer viel Energie.

Ein Großes Anliegen von mir ist es, so viele Menschen wie nur möglich, wieder zurück in diese tolle, gesunde  Welt der Kräuter und der Natur zu bringen und das Bewusstsein wieder steigt, dass das „Gesunde“ vor all unseren Augen wächst. Wir müssen uns nur bücken und pflücken,  aber immer im Einklang mit der Natur, mit Respekt gegenüber der Natur, mit Achtsamkeit und Dankbarkeit.

Ich habe meine Erfüllung gefunden!